Gewinner: Gartenbau Purk/BeetNavi
Newcomer des Jahres
Gewinner: Gartenbau Purk/BeetNavi
Newcomer des Jahres

Stefan Purk hat mit BeetNavi eine digitale Pflanzensuchmaschine zur Unterstützung der Kundenberatung im Gartencenter entwickelt und damit eine echte Unterstützung für den Praxisalltag geschaffen. Sein Werdegang verwurzelte ihn tief in der Grünen Branche. Nach dem Abitur absolvierte er eine zweijährige Ausbildung in der Baumschule Heinje mit sehr gutem Abschluss. Anschließend war er zwei Jahre als Geselle im Garten- und Landschaftsbau in Osnabrück tätig. Danach arbeitete er ein halbes Jahr in Italien bei der Baumschule Vannucci, bevor er seine Meisterausbildung im Fachbereich Baumschule in Bad Zwischenahn begann.

Während dieser Zeit entstand die Idee zu BeetNavi: „Im Rahmen meiner Meister-Hausarbeit entwickelte ich das Konzept und setzte es gemeinsam mit einem Programmierer in anderthalb Jahren um“, erzählt Purk. 2025 gründete er dann zusammen mit seinem Bruder BeetNavi GbR, in der Entwicklung von BeetNavi liegt der Schwerpunkt seiner Arbeit. „Im Gegensatz zu vielen digitalen Ansätzen wird BeetNavi nicht nur theoretisch entwickelt, sondern aktiv im eigenen Betrieb eingesetzt und kontinuierlich weiterentwickelt“, so Purk. Dort kommt BeetNavi ganz praktisch zum Einsatz. Ziel ist es, die Pflanzenauswahl zu vereinfachen und den stationären Handel zu stärken. Die Endkunden können sich über BeetNavi online informieren und anschließend vor Ort kaufen.

Die Plattform ermöglicht es Gartencentern und Endverkaufsbaumschulen, ihr Sortiment digital zu präsentieren und Endkunden, auch ohne Pflanzenkenntnisse, durch die Auswahl von Kriterien passende Pflanzen zu finden, erläutert Purk. Mittlerweile hat Stefan Purk die Plattform zusammen mit Programmierern an weitere Unternehmen angepasst, sodass BeetNavi auch dort eingesetzt wird und sich langfristig gesehen in der Branche etablieren soll. Stefan Purk leitet das familiengeführte Gartencenter Gartenbau Purk in Werlte mit einer Verkaufsfläche von rund 15.000 Quadratmetern sowie einem angeschlossenen Garten- und Landschaftsbaubetrieb mit insgesamt 23 Mitarbeitern.

Alle Informationen & Platzierungen auf taspo.eu. 

Gewinner: Grewe
Bestes Konzept Umwelt & Nachhaltigkeit
Gewinner: Grewe
Bestes Konzept Umwelt & Nachhaltigkeit

„22 starke Gründe“, mit diesem System aus konkreten Ansätzen hat die Grewe GmbH ein ganzheitliches Konzept entwickelt, um die Zusammenarbeit, die Entwicklung und den Alltag im Unternehmen zu gestalten. Es lässt sich als eine Art Mitarbeiter-Benefit-Programm beschreiben, das sich über Jahre entwickelt hat. Alle 22 Gründe greifen ineinander und lassen sich drei Bereichen zuordnen: 1. der Mensch, 2. Struktur und Stabilität, 3. Gemeinschaft und Kultur.

„Wir sind unsere eigene Kultur. Am ehesten vergleichbar mit einem Sportverein: Gemeinsam hinarbeiten, mitfiebern und besser als die Konkurrenz sein – getragen von einer Gewinnermentalität“, beschreibt Prokuristin Annebel Pape das Unternehmen. Zum ganzheitlichen Konzept gehören moderne Maschinen, digitale Prozesse und strukturierte Arbeitsweisen.

„Stark in jedem Gelände“, nach diesem Leitsatz richtet sich die Grewe GmbH. „Stark“ steht für Qualität, Verlässlichkeit und den Anspruch, Projekte auf hohem Niveau umzusetzen. „Gelände“ beschreibt die Gewerke, Baustellen und Kunden sowie die unterschiedlichen Anforderungen, Teams und Lebensrealitäten im Unternehmen. „Wir leben unser Unternehmensmodell konsequent nach innen und nach außen“, betont Pape. „So entsteht für uns gelebte soziale Nachhaltigkeit.“

Alle Informationen & Platzierungen auf taspo.eu. 

Gewinner: ekaflor
Beste Produktidee B2B
Gewinner: ekaflor
Beste Produktidee B2B

Ein schlüsselfertiges, begehbares 24/7-Verkaufsmodul für Blumen, Pflanzen und floristisch gestaltete Geschenkartikel – damit bringt die ekaflor Einkaufs- und Marketingverbund für Gärtner und Floristen GmbH & Co. aus Nürnberg die Fachfloristik auf ein neues Level. flowers & go überträgt den 24/7-Gedanken als begehbaren Mini-Store auf hochwertige Fachfloristik: nicht Automat, nicht Vitrine, sondern ein vollständig ausgestatteter und sofort betriebsbereiter Verkaufsraum. Zum Verkaufsmodul gehören zwei getrennte Klimazonen für Sträuße, Pflanzen und Geschenkartikel, eine digitale Preis- und Sortimentssteuerung, ein Self-Checkout, eine Zutrittssteuerung, die Fernmonitoring von Temperatur/Feuchte sowie eine smarte Licht- und Sicherheitstechnik.

„Für Betriebe entsteht damit ein neues Filialmodell: zusätzliche Standorte, Flexibilität bei der Standortwahl, längere Verkaufszeiten und bessere Auslastung der zentralen Binderei ohne zusätzliches Verkaufspersonal“, so Stefan Reihl von ekaflor. Der erste flowers & go-Container ist seit Februar 2026 bei Blumen Fahn in Pfaffenhofen an der Ilm im Einsatz. Das Modul wird schlüsselfertig mit Innenausbau, zwei Klimazonen, Zutritt, Monitoring, Licht, Kamera- und Kassentechnik geliefert; Kassensoftware und Warenwirtschaft können angebunden werden.

„Gegenüber stationären Flächen senkt die mobile, rückbaubare Containerbauweise Standort- und Investitionsrisiken, verkürzt die Umsetzung und erhöht die Skalierbarkeit. PV-Optionen und modulare Erweiterungen stärken zusätzlich die Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit“, hebt Stefan Reihl hervor. Hinzu kommt, dass sich anhand von Betriebsdaten weitere Optionen für die Messbarkeit des Erfolgs ergeben: Abverkauf je Warengruppe, Durchschnittsbon, Tages-/Wochenendanteil oder Verderbquote. Ergänzt werden anonymisierte Daten zur Kundenfrequenz sowie Wareninteraktion zur Sortimentsoptimierung. „Unter Berücksichtigung sämtlicher laufender Kosten ist im ersten Jahr ein Betriebsergebnis von etwa 15 Prozent des Umsatzes realistisch“, rechnet Reihl.

Alle Informationen & Platzierungen auf taspo.eu. 

Gewinner: Ehrenberger Meisterfloristik
Der christmasworld Award - Florist des Jahres
Gewinner: Ehrenberger Meisterfloristik
Der christmasworld Award - Florist des Jahres

Ehrenberger Meisterfloristik denkt das Floristikhandwerk neu: Werkstatt statt Laden, Wochenmärkte als Fundament und exklusive Eventfloristik für Veranstaltungen jeder Größenordnung. Mit diesem Konzept möchte Inhaber Benjamin Ehrenberger meisterliches Handwerk, wirtschaftliche Stärke und Kundennähe auf zeitgemäße Weise verbinden. Damit zeigt das Unternehmen, dass ein moderner Floristikbetrieb auch ohne klassisches Ladenlokal erfolgreich wachsen kann. „Wir orientieren uns nicht an den Standards der Branche, sondern an den Erwartungen unserer Kundinnen und Kunden. Deshalb stehen bei uns Markenauftritt, Einkaufserlebnis und persönliche Kommunikation genauso im Fokus wie die Floristik selbst“, ergänzt Ehrenberger.

Ehrenberger Meisterfloristik aus Bad Oldesloe wurde 2018 mit der klaren Vision gegründet, traditionelles Floristikhandwerk unternehmerisch neu zu organisieren. Statt auf ein klassisches Ladenlokal und Laufkundschaft zu setzen, entstand ein bewusst schlankes und wirtschaftlich ausgerichtetes Geschäftsmodell mit einer Werkstatt als Herzstück, Wochenmärkten als stabilem Fundament und hochwertiger Eventfloristik als kreativer Bühne.

Heute beschäftigt das Unternehmen sechs feste Mitarbeitende und ergänzt das Team bei größeren Projekten flexibel durch erfahrene Freelancer. „Diese Struktur ermöglicht wirtschaftliche Stabilität, hohe Anpassungsfähigkeit und gleichzeitig die Umsetzung anspruchsvoller Veranstaltungen – von exklusiven Feiern bis hin zu Events mit mehreren Tausend Gästen“, berichtet Ehrenberger.

Die Wochenmärkte sichern mit einem klar fokussierten Sortiment an Daily Flowers und floralen Alltagsprodukten eine kontinuierliche Auslastung und bilden die wirtschaftliche Basis des Unternehmens. Die Eventfloristik schafft den gestalterischen Freiraum für außergewöhnliche Konzepte und florale Inszenierungen auf höchstem Niveau. Ergänzt wird das Angebot durch saisonale Formate wie den Christmas Pop-up. „Unser Alleinstellungsmerkmal ist nicht ein einzelnes Produkt, sondern ein konsequent neu gedachtes Floristik-Konzept“, so Ehrenberger. Dabei setzt das Unternehmen auf eine konsequente Du-Ansprache, emotionale Bindung und digitale Kanäle.

Alle Informationen & Platzierungen auf taspo.eu. 

Gewinner: Stauden Peters x Neigbourbrite
Kooperation des Jahres
Gewinner: Stauden Peters x Neigbourbrite
Kooperation des Jahres

Eine App zur Gartengestaltung, die über AI funktioniert und den Pflanzenhandel unterstützt: Die Stauden Peters Pflanzenvertriebs GmbH und das amerikanische Start-up Neighbourbrite haben sich hier zusammengetan. Die Gartengestaltung der App funktioniert mit echten Fotos. In Sekunden entsteht auf diese Weise Raum für Inspiration und ein visuelles Aufzeigen der Möglichkeiten für das Kunden-Engagement, beschreibt Geschäftsführer Klaus Peters.

Die App Neighbourbrite beinhaltet Filtermöglichkeiten wie Budget, Standort, Farbe, Design oder die Entwicklung des Gartens nach Jahren und Jahreszeiten. Sie erkennt dabei die Größe des Gartens und damit auch die benötigten Pflanzen. Des Weiteren ist eine Pflanzskizze aus der Draufsicht erstellbar.

Die Kooperation erfolgt über flache Hierarchien und mit klar abgetrennten Bereichen. Die Stauden Peters Pflanzenvertriebs GmbH vertieft die Kundenbindung, und Neighbourbrite kann ohne Verkaufspersonal die führenden Absatzmittler in Europa erreichen. Neighbourbrite stellt dabei die Technik zur Verfügung, Stauden Peters sorgt für den Vertrieb und die Dienstleistung.

Zahlentechnisch nutzen bereits 90.000 Privatnutzer in Deutschland die App. 200.000 und mehr Designs wurden generiert. Im Fachhandel wurden Testphasen bei den bekanntesten deutschen und niederländischen Absatzmittlern abgeschlossen. Neighbourbrite soll exklusiv mit Sortimenten der Stauden Peters GmbH im Fachhandel und Online-Versandhandel eingeführt werden.

Alle Informationen & Platzierungen auf taspo.eu. 

Gewinner: Stauden Becker
Pflanzenproduzent des Jahres
Gewinner: Stauden Becker
Pflanzenproduzent des Jahres

Liebe zur Pflanze, kurze Entscheidungswege, ehrliche Zusammenarbeit und die Freude daran, gemeinsam neue Ideen wachsen zu lassen, so beschreibt Martin Decker, Inhaber der Staudenbecker GmbH aus Dinslaken, was das Familienunternehmen ausmacht. 1991 gegründet setzt es auf die Produktion und den Verkauf (B2B) von Stauden, Gräsern, Farnen, Wasserpflanzen, Kräutern und Bodendeckern. Was damals klein begann, ist heute ein moderner B2B-Staudenbetrieb mit rund 20 Mitarbeitenden.

„Es geht um funktionierende Pflanzkonzepte, nachhaltige Lösungen und darum, wie Grünflächen auch in Zukunft lebendig und attraktiv bleiben können“, nennt Martin Becker die Herausforderungen. Ein Sortiment mit fast 2.000 Arten und Sorten, der Mut, auch mal neue Wege zu gehen, Digitalisierung sowie ganz praktische Erfahrungen aus dem Produktionsalltag verbinden sich zur Unternehmensphilosophie.

„Denn Stauden sind für uns nicht einfach Ware. Sie schaffen Lebensräume, fördern Biodiversität und machen das Leben und unsere Orte lebenswerter“, verdeutlicht Becker. Das Motto auf dem Weg zum Wachstum: Starke Wurzeln finden ihren Weg. „Zukunft denken statt nur mitlaufen“, so Becker. Statt sich den Gegebenheiten anzupassen, gehört zur Herangehensweise, aktiv mitzudenken, den Markt zu analysieren, Chancen zu erkennen und den eigenen Weg weiterzuentwickeln.

Welche Pflanzen werden künftig gebraucht? Welche Anforderungen entstehen durch Digitalisierung, Klimawandel, Verdichtung oder veränderte Nutzungsansprüche? Und wie können Stauden dazu beitragen, Grünflächen langfristig funktional und lebendig zu gestalten? Diesen Fragen stellt sich das Unternehmen. Kreativität gehört dabei zum Erkennungsmerkmal, und einen großen Teil der Kreativität und Begeisterung bringen die internationalen und Bundesgartenschauen ein. So entstand auf der Bundesgartenschau 2023 in Mannheim beispielsweise ein Barbie-Garten und gleich nebenan ein Star-Wars-Garten. Was das Unternehmen trägt: Qualität, Nachhaltigkeit und Zusammenhalt.

Alle Informationen & Platzierungen auf taspo.eu.

Gewinner: R3 GIS
Der Johannes Schuetze AG Award - Digitale Innovation des Jahres
Gewinner: R3 GIS
Der Johannes Schuetze AG Award - Digitale Innovation des Jahres

Das GreenSpaces BENEFITS Modul der R3gis GmbH quantifiziert die Ökosystemleistungen einzelner Bäume und Sträucher mithilfe wissenschaftlicher Algorithmen, Wetterdaten und standortspezifischer Pflanzendaten. Das Modul wandelt urbanes Grün in klare Zahlen für CO₂-Speicherung, Luftfilterung, Regenwasserrückhaltung, Kühlung und deren monetären Wert um – für bessere Klima- und Budgetentscheidungen – und rückt die Vorteile der Stadtbäume in den Vordergrund, erklärt R3gis-CEO Paolo Viskanic.

„Die Perspektive wechselt von Maßnahmen und Kosten auf die Vorteile der grünen Infrastruktur für die Bürger“, so Viskanic. Mit dem BENEFITS Modul können Städte diese Werte erstmals genau berechnen, Prognosen für die nächsten Jahrzehnte führen und bestätigen, dass die richtige Pflege eine Investition in die Zukunft ist und wie die Klimaresilienz der Städte dadurch größer wird.

Die Berechnungen werden als Schnittstelle (API) zur Verfügung gestellt. Dadurch können die Werte der Ökosystemleistungen auch unabhängig von der Plattform GreenSpaces genutzt und vermarktet werden. „GreenSpaces BENEFITS Module macht die unsichtbare Leistung urbaner Bäume in der Sprache der Entscheidungsträger sichtbar. Es übersetzt lebendige grüne Infrastruktur in zuverlässige, Baum-spezifische Zahlen für CO₂-Speicherung, Feinstaubfilterung, Regenwasserrückhalt, Energieeinsparung und ökonomischen Wert“, erläutert Viskanic die Vorteile.

Das GreenSpaces BENEFITS Module ist besonders dort relevant, wo ausgewachsene Bäume mit kurzfristigem Budgetdruck konkurrieren. Als Beispiel: Eine ausgewachsene Platane speichert über 8.400 kg CO₂, filtert jährlich mehr als 2 kg PM10 (Feinstaub), hält fast 52.000 Liter Regenwasser zurück, spart etwa 600 kWh Kühlenergie und generiert einen jährlichen Wert von rund 620 €. Dies macht Erhaltung, Pflege und Nachpflanzung messbar, vergleichbar und investierbar.

Alle Informationen & Platzierungen auf taspo.eu. 

Gewinner: SOULGARDEN
Bestes Social Media Marketing
Gewinner: SOULGARDEN
Bestes Social Media Marketing

Die SOULGARDEN GmbH verbindet Premium Gartendesign, Bildung und Community auf einem Kanal. Acht Festangestellte und drei Freelancer gehören zum Unternehmen, das die studierte Gartendesignerin Alexandra Lehne 2021 gründete. Es gliedert sich in zwei Bereiche: das Soulgarden Studio für professionelle Gartenplanung und -gestaltung sowie die Soulgarden Academy für Bildungsangebote rund um Gartendesign und Pflanzplanung. Zusätzlich spricht Alexandra Lehne regelmäßig auf Messen und Veranstaltungen und ist im Fernsehen regelmäßig im Duell der Gartenprofis sowie in Shows wie kürzlich bei NDR DAS auf dem roten Sofa zu sehen.

Hinsichtlich des Marketingplans verfolgt Soulgarden drei messbare Ziele: organisches Reichweitenwachstum, qualifizierte Lead-Generierung und Conversion für beide Unternehmensbereiche. Die Leitidee: Ein einziger Kanal, der zwei Welten verbindet. Instagram dient Soulgarden sowohl als Akquisitionskanal für hochpreisige Gartenplanungen des Studios als auch als Bildungsplattform für die Academy. Die inhaltliche Klammer: Wer seinen Garten versteht, versteht auch etwas über sich selbst. „Diese Verbindung von äußerem und innerem Garten ist der emotionale Kern aller Inhalte“, betont Lehne. Die Strategie bedient beide Unternehmensbereiche parallel.

Für das Studio: Hochwertige Projekteinblicke, Vorher-Nachher-Transformationen und Designprinzipien positionieren Alexandra Lehne als erste Adresse für anspruchsvolle Gartenplanungen. Für die Academy: Kostenlose Freebies wie Pflanzlisten und Garten-Checks werden über automatisierte Kommentar-Funnel in den E-Mail-Verteiler überführt. Es führt eine klare Angebotstreppe von Einstiegsworkshops, Live-Seminaren, Garden Summits und Gartendesign-Business Programm zu stetig tieferer Bindung. Beide Stränge laufen über denselben Instagram-Account und verstärken sich gegenseitig in Reichweite und Glaubwürdigkeit.

Lehne erläutert die Umsetzungsweise: „All das entsteht mit einem zweiköpfigen Team aus Marketing und digitalem Management. Kein großes Agentur- und Werbebudget, sondern Haltung, Strategie und Konsequenz.“ So gewinnt das Unternehmen Premiumkunden für sechsstellige Bauprojekte und baut eine Bildungscommunity von 19 Euro bis 12.000 Euro auf.

Alle Informationen & Platzierungen auf taspo.eu. 

Gewinner: Terwiege Garten- und Landschaftsbau
Der Pöppelmann Award - Bestes Ausbildungskonzept
Gewinner: Terwiege Garten- und Landschaftsbau
Der Pöppelmann Award - Bestes Ausbildungskonzept

Die Terwiege Garten- und Landschaftsbau GmbH aus Essen hat ein Mitarbeiterentwicklungskonzept erstellt, mit dem Wachstum und Entwicklung von innen heraus angegangen und sichergestellt werden soll und das seit Jahresbeginn 2026 umgesetzt wird. Es erweitert die seit Jahren bestehende, hohe Ausbildungsqualität und will den Mitarbeitenden im Anschluss an die Ausbildung eine Perspektive bieten.

Die Personalentwicklung bei Terwiege basiert auf einem klar strukturierten, einheitlichen Entwicklungssystem mit dem Ziel, Fach- und Führungskräfte systematisch aus den eigenen Reihen aufzubauen und den demografischen Wandel aktiv zu gestalten. Das Angebot richtet sich bewusst an alle interessierten Mitarbeitenden mit Potenzial und der Motivation, sich weiterzuentwickeln.

„Jeder hat die Möglichkeit, sich entlang transparenter Entwicklungsschritte weiterzuentwickeln – ohne Verpflichtung, alle Stufen durchlaufen zu müssen. Entwicklung erfolgt individuell, orientiert an Motivation und Potenzial und natürlich immer mit Phasen der Festigung“, beschreibt Geschäftsführer Leif Harzer. Kern ist ein transparentes Laufbahnmodell, das die Entwicklungsschritte vom Auszubildenden bis zum Projektleiter abbildet.

Durch Mentoren- und Tandemmodelle erhalten Mitarbeitende direkte Unterstützung im Arbeitsalltag und profitieren von einem systematischen Wissenstransfer. Ergänzend werden gezielte Qualifizierungsmaßnahmen angeboten, die passgenau auf die jeweilige Entwicklungsstufe abgestimmt sind. Bereits in der Ausbildung setzt Terwiege auf ein dreistufiges Modell, das Auszubildende systematisch an Verantwortung heranführt. Das Lernen erfolgt überwiegend im Arbeitsprozess auf der Baustelle, begleitet durch feste Ausbilder und Mentoren.

Dass das Konzept erfolgreich läuft, beobachtet Leif Harzer an den folgenden Stellen: „Ein zentraler Indikator ist für uns die Fähigkeit, Schlüsselrollen zunehmend aus den eigenen Reihen zu besetzen und dabei die Verantwortung schrittweise an Mitarbeitende zu übergeben. Diese neuen Rollen sollen sie aber erst dann übernehmen, wenn sie sich die erforderlichen Kompetenzen angeeignet haben, um Belastungen möglichst zu reduzieren.“ Gleichzeitig beobachtet Harzer eine steigende Stabilität in den Teams sowie eine höhere Bindung von leistungsstarken Mitarbeitenden.

Alle Informationen & Platzierungen auf taspo.eu. 

Gewinner: PBSGEO
Der SAGAFLOR Award - Beste Produktidee B2C
Gewinner: PBSGEO
Der SAGAFLOR Award - Beste Produktidee B2C

Die PBSGEO GmbH aus Köln hat einen digitalen Marktplatz für Friedhöfe entwickelt, und zwar für den Graberwerb ebenso wie für die Bestellung von Grabschmuck, Pflanzen und Pflegeleistungen. „Der Friedhof ist eine der letzten analogen Branchen“, schildert CEO Stefan Schumacher, das möchte das Softwareunternehmen ändern. Mit der Online-Grabreservierung entsteht die erste interaktive Plattform für Grabsuche, Preisvergleich und Reservierung. Transparent, ortsunabhängig und rund um die Uhr, hebt Schumacher hervor.

Mit dem Marktplatz Friedhof, derzeit in der Entwicklung und rechtlichen Prüfung, soll der Friedhof erstmals als digitale Bestellplattform erschlossen werden: Angehörige können Grabschmuck, Pflanzen und Pflegeleistungen direkt online beauftragen, ohne Sprachbarriere und ohne den Grabstandort beschreiben zu müssen. Die zentrale Zielgruppe des Marktplatzes Friedhof sind Hinterbliebene – Menschen, die in einer emotional belastenden Situation gleichzeitig wichtige Entscheidungen treffen müssen. Die Plattform begleitet Hinterbliebene vom ersten Moment der Grabauswahl bis hin zur langfristigen Grabpflege und schafft so einen digitalen Begleiter für beide Phasen des Verlustes.

Der Erfolg des Marktplatzes Friedhof basiert auf einem dreistufigen Vermarktungsansatz: PBSGEO gewinnt Friedhofsverwaltungen als Partner, die den Marktplatz aktiv auf ihren Friedhöfen einführen und bewerben. Die Verwaltungen wiederum ermöglichen Gärtnereibetrieben den Zugang über Konzessionen. Diese werden selbst zu Multiplikatoren, indem sie ihre Dienstleistungen über die Plattform anbieten und bewerben. Die Hinterbliebenen erreicht die Plattform dort, wo der Bedarf entsteht: direkt am Friedhof, über QR-Codes und Hinweisschilder. Da dafür keine App installiert werden muss und die Plattform barrierefrei und mehrsprachig gestaltet wurde, ist der Einstieg für jeden Nutzer sofort möglich.

Der Marktplatz Friedhof konkurriert nicht mit bestehenden Sortimenten der Gärtnereibetriebe, er erschließt ihnen einen neuen Vertriebskanal für Produkte und Dienstleistungen, die sie ohnehin anbieten. Blumen, Pflanzen, Grabschmuck und Pflegeleistungen werden nicht neu erfunden, sondern erstmals digital bestellbar gemacht. Gärtnereibetriebe können ihr vorhandenes Sortiment unverändert übernehmen und direkt auf der Plattform anbieten.

Alle Informationen & Platzierungen auf taspo.eu. 

Gewinner: Kutter Gartenbaubetrieb Kempten
Der spoga+gafa Award - Fachhändler oder Gartencenter des Jahres
Gewinner: Kutter Gartenbaubetrieb Kempten
Der spoga+gafa Award - Fachhändler oder Gartencenter des Jahres

Kutter Gartenbaubetrieb Kempten KG ist bereits seit über 100 Jahren ein Begriff im Allgäu, bietet den Kunden Gehölze der eigenen Baumschule an und seit 2026 einen neuen Ladenbau in Kempten mitsamt Bistro. Alexander Kutter ist als vierte Generation in der Geschäftsführung des inhabergeführten Unternehmens tätig. Seine Tochter Christina Kutter ist die Architektin des neuen Standorts. Sie beschreibt die Neueröffnung als größte Investition der Firmengeschichte: „Neben der Zukunftsfähigkeit und den mitarbeiterfreundlichen Betriebsabläufen wurde verstärkt auf Nachhaltigkeit geachtet.“

Eine PV-Anlage deckt den Strom-Eigenbedarf und versorgt E-Ladestellen für Kunden und Mitarbeiter. Überschüssiger Strom wird gespeichert oder durch eine Heizpatrone im Heizsystem in Wärme umgewandelt. Das gesamte Dachwasser wird für die automatisierte Bewässerungsanlage in Hochbehältern aufgefangen.

Seit den ersten Planungen ist die ganze Familie involviert, erläutert Christina Kutter. Jeder bringt eigene Kompetenzen ein, von der Betriebswirtschaft bis zum Handwerk, von IT-Fähigkeiten über Erfahrung in der Gastronomie bis zur Architektur. „Das Ergebnis ist ein wunderschönes Gartencenter, auf das wir sehr stolz sind.“, so Kutter.

Im Jahr 1910 gründete Michael Kutter den Baumschulbetrieb in Memmingen. Tragende Säulen des Betriebes waren dabei stets die hohe fachliche Kompetenz der Mitarbeiter sowie der Einsatz von moderner Technik. 1983 öffnete das erste Kutter Gartencenter in Kempten seine Türen, seit Frühjahr 2006 werden die Kunden im Kutter Gartencenter in Memmingen auf über 6000 m² Verkaufsfläche willkommen geheißen. „Mit der Eröffnung unseres neuen Kutter Gartencenters in Kempten 2026 haben wir die Möglichkeit, unsere Kunden mit einem vergrößerten Sortiment in unserem wunderschönen Neubau zu begeistern“, fasst Christina Kutter noch mal zusammen.

Alle Informationen & Platzierungen auf taspo.eu.

Gewinner: Walter Baumann & Söhne
Der Landgard Award - Blumen & Pflanzen: Züchtung oder Konzept des Jahres
Gewinner: Walter Baumann & Söhne
Der Landgard Award - Blumen & Pflanzen: Züchtung oder Konzept des Jahres

Walter Baumann & Söhne GbR aus Kevelaer beschreibt mit Spring Girls ein antizyklisches Konzept, das die traditionelle Heidekraut-Saison durch extrem frostharte, laubschöne Callunen auf das Frühjahr erweitert. Damit eröffnet sich dem Handel ein umsatzstarkes Verkaufsfenster, und die Verbraucher bekommen langlebige Strukturgeber für die Kombination mit Frühblühern.

Gezüchtet wurden die Spring Girls für den europäischen Gartenbaumarkt zur gezielten Erweiterung des klassischen Saisongeschäfts auf das Frühjahr (Ende Februar bis Mai). Sie entstammen der Gardengirls Heidezüchtung GmbH. Die Produktion optimiert die Wertschöpfungskette durch eine effiziente Doppelnutzung der Mutterpflanzen in den Produktionsbetrieben. Das Konzept richtet sich an Produktionsbetriebe und den Handel, um ein breiteres Frühlingssortiment anzubieten und den regelmäßigen Händlerkontakt in der Nebensaison zu sichern.

Die Pflanzen sind als robuste Strukturgeber sowohl für die anspruchsvolle Beet- und Balkonbepflanzung oder moderne Kübel auf der Terrasse als auch für den Einsatz in der Frühlingsfloristik ausgelegt.

Eine spektakuläre Laubästhetik und eine faszinierende Farbdynamik nach dem Winter, die von vitalem Grün und leuchtendem Gelb bis hin zu mystischem Schwarz und silbrig-samtigen Looks reicht stehen im Fokus der Züchtung laubschöner Sorten, erläutern Jürgen und Uwe Baumann. Weiteres Hauptzuchtziele sind ein charaktervoll-aufrechter Wuchs sowie eine vitale Langlebigkeit der Pflanzen. Höchste Priorität haben zudem eine extreme Robustheit und absolute Frosthärte, damit die Pflanzen die wechselhafte Witterung im März und April anders als viele Frühlingsblüher auf dem Markt problemlos überstehen.

Ziel ist es, die Calluna nicht mehr nur auf ihre Blüte zu reduzieren, sondern sie als unverwechselbares, langlebiges Strukturelement zu definieren. Das Konzept Spring Girls wird von der W. Baumann & Söhne GbR aus Kevelaer als Partner der bekannten Dachmarke Gardengirls präsentiert. Es verbindet den traditionellen Pioniergeist in der Heidezüchtung mit der Innovationskraft einzelner Produzenten der Gardengirls-Gruppe gemäß dem Motto „Gemeinsam wachsen“.

Alle Informationen & Platzierungen auf taspo.eu.

Gewinner: W. Neudorff
Der ambiente Award - Kunden-Erlebnis des Jahres
Gewinner: W. Neudorff
Der ambiente Award - Kunden-Erlebnis des Jahres

Verkaufsförderung 2.0: Die W. Neudorff GmbH KG aus Emmerthal nutzt als Kaufimpuls ein spannendes Kundenerlebnis in Form eines gamifizierten Gewinnspiels. Ein gelber Volkswagen ID. Buzz, eine gamifizierte App-Journey und ein cleveres Level-System machen aus gelegentlichen Käufern begeisterte Marken- und Garten-Fans, verspricht Katharina Moser von Neudorff. Ausgangslage war der Wunsch nach mehr Frequenz im Handel und mehr Kundenbindung. „Kunden erwarten Erlebnisse anstatt reiner Kaufanreize“, so Moser.

Die Lösung: eine 360°-Erlebnismechanik, die alle drei Bedürfnisse erfüllt, der Volkswagen ID. Buzz als emotionaler Gewinnmagnet, eine crossmediale Kommunikation und die interaktive App-Gamification. Das Ergebnis: rund 34 Millionen Kampagnenkontakte, über 5.000 Gewinnspielregistrierungen in der Neudorff-App, mehr als 10.000 hochgeladene Kassenbons, 2.350 neue Newsletter-Abonnements, 1.450 neue Produktbewertungen, 3.000 gespielte Garten-Quiz und 1.600 abgeschlossene Pflanzen-Oasen.

Die Neudorff-App macht die Gewinnspielteilnahme zur spielerischen Reise. Unter dem Motto „Lass dein Glück wachsen“ erreichen die Nutzer verschiedene Level. Ab Level 3 gelangen sie in den Lostopf für den Volkswagen ID. Buzz. Voraussetzung ist der Kauf von mindestens zwei Neudorff-Produkten. Weitere Level bringen Quiz, virtuelle Pflanzen-Oasen, Newsletter-Abonnements, Produktbewertungen oder Freundeseinladungen. Wer häufiger mitmacht, erhöht seine Gewinnchancen. „So wird aus einem einmaligen Kaufimpuls ein fortlaufender Dialog mit Marke und Sortiment“, fasst Katharina Moser zusammen.

Alle Informationen & Platzierungen auf taspo.eu.

Gewinner: Meißner Gartengestaltung
Bestes GaLaBau-Projekt Privatgarten
Gewinner: Meißner Gartengestaltung
Bestes GaLaBau-Projekt Privatgarten

Die Meißner Gartengestaltung GmbH aus Garbsen hat aus einem in die Jahre gekommenen Siedlungsgarten einen Landhausgarten für alle Sinne gestaltet. „Dieser Garten ist mehr als ein gestalteter Raum – er vermittelt Atmosphäre, Ruhe und Lebensqualität“, beschreibt die Geschäftsführerin Cornelia König. Eine klare Formensprache, lebendige Pflanzungen und eine spiegelnde Wasserfläche verschmelzen hier zu einem harmonischen Gesamtkunstwerk mit Ausstrahlung.

Aus einem in die Jahre gekommenen Siedlungsgarten der 1950er-Jahre entstand ein atmosphärischer Landhausgarten mit starker Identität. Auf der Basis einer klaren Gestaltungsidee wurden natürliche Materialien, handwerklich gefertigte Trockenmauern, ein formales Seerosenbecken – inspiriert von den Gartenbildern Monets – und artenreiche Pflanzungen zu einem harmonischen Gesamtkonzept verbunden. „Der Garten vereint Naturerlebnis, Artenvielfalt und Aufenthaltsqualität und bietet seinen Besitzern einen Ort der Ruhe und Erholung. Durch die behutsame Einbindung in das bestehende Umfeld wirkt die Anlage heute selbstverständlich und zeitlos – als hätte sie schon immer zu diesem Ort gehört“, erläutert König die Wirkungsweise des Gartens.

Das Gestaltungskonzept orientiert sich an der Idee eines zeitlosen Landhausgartens, in dem die üppige Gartenatmosphäre bewusst stärker in Erscheinung tritt als das schlichte Siedlungshaus. Das vorhandene Geländegefälle wurde genutzt, um den Garten in zwei eigenständige, harmonisch miteinander verbundene Bereiche zu gliedern. Der obere Gartenteil lebt von großzügigen Stauden- und Gräserpflanzungen, die eine ruhige Rasenfläche einrahmen und zu jeder Jahreszeit attraktive Bilder schaffen.

Im unteren Bereich bildet ein Wasserbecken den atmosphärischen Mittelpunkt. Ergänzt wird dieser Gartenraum durch unterschiedliche Aufenthaltsbereiche sowie den neu geschaffenen Wohnwintergarten, der Haus und Garten auf elegante Weise miteinander verbindet und den Außenraum ganzjährig erlebbar macht. Freistehende Dry-Stone-Mauern aus Obernkirchener Sandstein strukturieren die Gartenräume, setzen markante Akzente und fügen sich zugleich harmonisch in das Gesamtbild ein.

Alle Informationen & Platzierungen auf taspo.eu.

Gewinner: Hansel Garten- und Landschaftsbau
Der BGL Award - Bestes GaLaBau-Projekt Firmengarten
Gewinner: Hansel Garten- und Landschaftsbau
Der BGL Award - Bestes GaLaBau-Projekt Firmengarten

Die Hansel Garten- und Landschaftsbau GmbH aus Dresden widmete sich der Revitalisierung eines historischen Gebäudeensembles durch ausdrucksstarke Freiraumgestaltung. „Dieses Projekt rettet ein historisches Ensemble im Erzgebirge vor dem Vergessen und erweckt es zu neuem Leben“, hebt Geschäftsführer Bernhard Klemm hervor. Durch die feinfühlige Gestaltung der Außenanlagen wurde die einstige Kapelle in einen öffentlich zugänglichen, lebendigen Ort für Begegnungen und Feiern verwandelt.

Die Idee war es, in einer vom Strukturwandel geprägten Region im Erzgebirge ein historische Kleinod vor dem schleichenden Verfall zu retten: das 1902 erbaute Marie-von-Borries-Haus (die ehemalige „Waldhütte“) und die dazugehörige, 1913 geweihte Kapelle. Nach der Profanierung des Sakralbaus im Jahr 2019 und dem Übergang in Privatbesitz bestand die gestalterische Aufgabe darin, diesen verlassenen Ort behutsam zu revitalisieren. Bis 2025 wurden Gebäude und Außenanlagen schrittweise modernisiert. Ziel war es, die historische Atmosphäre nicht nur zu bewahren, sondern sie in ein neues, lebendiges Nutzungskonzept zu integrieren.

Die Kapelle dient heute als standesamtlicher Trauort, während die „Waldhütte“ als charaktervoller Raum für Feiern, Übernachtungen, Seminare und Kochevents gemietet werden kann. Das gestalterische Konzept vereint Historie, Funktion und kreative Freiheit zu einem Rahmen, der sich am besten als „experimenteller Bauerngarten“ beschreiben lässt, so Klemm. „Wir verzichten bewusst auf vorgefertigte, standardisierte Bauelemente zugunsten eines kreativen Einsatzes vorhandener, historischer und regionaler Materialien, die Vergangenheit und Gegenwart verbinden.“

Seine Individualität erhält der Garten durch Upcycling. So wurden alte Grabsteine gestalterisch integriert und ein ausgedienter Küchenblock zur urigen Grillstation zweckentfremdet. Für Raumbildung und Blickbeziehungen wurde die Wege- und Terrassenführung so konzipiert, dass sich immer wieder neue, spannende Sichtachsen öffnen, mal mit direktem Blick auf die Kapelle, mal auf das Marie-von-Borries-Haus oder weit hinaus in die Landschaft des Erzgebirges.

Auch die Pflanzung wurde bewusst ohne strengen, starren Rahmen konzipiert. Das Motto „Bauerngarten trifft Prärie“ beschreibt den Ansatz treffend, verdeutlicht Klemm. Heimische Stauden, klassische Bauernblumen und strukturstarke Spätblüher sorgen durch eine abgestimmte Farbkomposition vom Frühjahr bis weit in den Winter hinein für Dynamik in den Beeten. Gerahmt wird die Pflanzung durch die harmonische Integration des regionaltypischen Altbestands und neuer, markanter Gehölze. Das Herzstück der Umsetzung ist die Wegeführung, die die verschiedenen Nutzungsbereiche, vom repräsentativen Kapellenvorplatz über das gesellige Holzpodest bis hin zum produktiven Gemüsegarten, sinnvoll miteinander verknüpft.

Alle Informationen & Platzierungen auf taspo.eu.

Gewinner: Pflanzen-Forum
Bestes GaLaBau-Projekt Dach/Fassade/Innenraum
Gewinner: Pflanzen-Forum
Bestes GaLaBau-Projekt Dach/Fassade/Innenraum

Die Pflanzen-Forum GmbH aus Bodenheim hat eine aufwendige Fassadenbegrünung in markanter Bilderrahmenoptik erstellt. Die Realisierung erfolgte über eine komplexe Außenkonstruktion mit einer speziell entwickelten Verankerung. Die umfassende dreiseitige Gebäudebegrünung erfolgte mittels des modularen Cloud Garden EFix-Systems für den Außenbereich. Das architektonische Projekt realisiert eine vertikale Bepflanzung über insgesamt 16 Einzelsegmente. Drei Elemente davon sind als Eckinstallationen ausgeführt, um eine Begrünung in Bilderrahmoptik zu schaffen.

Die Installation an den massiven Fertigbetonwänden erforderte höchste handwerkliche Präzision und den Einsatz bauaufsichtlich zugelassener Spezialbohrsysteme sowie korrosionsbeständiger Schwerlastanker. „Diese anspruchsvolle Montage garantiert die statisch sichere Lastabtragung der massiven Unterkonstruktion über alle drei Gebäudeseiten“, hebt Pflanzen-Forum-Geschäftsführer Alexander Hildebrand hervor.

Das lebendige Streifenmuster wird durch eine vollautomatisierte Bewässerungsanlage langfristig in Form gehalten. Integrierte Sensoren überwachen die Feuchtigkeit der Pflanzsegmente in Echtzeit, sodass das System via App-Steuerung bedarfsgerecht und ressourcenschonend reagiert – für eine dauerhaft makellose Optik des grünen Bilderrahmens. Die architektonische Besonderheit liegt in der Symbiose aus anspruchsvollster Technik und lebendiger Kunst. Das exakt nach Planvorgaben ausgerichtete, gestreifte Pflanzenmuster in markanter Bilderrahmenoptik bricht mit klassischen Fassadenstrukturen und schafft ein dreiseitig umschließendes, vertikales Unikat.

Alle Informationen & Platzierungen auf taspo.eu.

Gewinner: Bernd Weilbrenner
Der IPM-Gold Award - Unternehmerpersönlichkeit des Jahres
Gewinner: Bernd Weilbrenner
Der IPM-Gold Award - Unternehmerpersönlichkeit des Jahres

Bernd Weilbrenner steht für Innovation, Leidenschaft und Weitblick in der deutschen Gartenbauszene. 1983 gründete Bernd Weilbrenner die Gartenbau Weilbrenner GbR und entwickelte das Familienunternehmen zu einem der führenden Anbieter für Karnivoren in Europa – und die nächste Generation ist bereits am Ruder.

Weilbrenner ist Spezialist für fleisch-fressende Pflanzen und ein Vorbild in Sachen Unternehmertum. Er verbindet gekonnt Tradition und Innovation. Und dabei gelingt es ihm durch unermüdlichen Einsatz und Enthusiasmus selbst ganz junge Gärtner für den Gartenbau zu begeistern. Einmal im Jahr öffnet das Unternehmen seine Tore für den WDR und „Die Sendung mit der Maus“. Damit bedient der Unternehmer eine echte Nische und vermittelt außerdem bereits den ganz Kleinen Pflanzenwissen. Der Vermittlungsgedanke ist Bernd Weilbrenner dabei ein echtes Anliegen.

„Ich verfolge das Ziel, bei jungen Menschen das ‚Feuer‘ für Blumen und Pflanzen zu entfachen. Ich möchte nicht nur traditionelle Kulturen pflegen, sondern aktiv neue Zielgruppen ansprechen und innovative Pflanzentrends entwickeln. Unsere klare Vision: Die nächste Generation von Pflanzenliebhabern zu inspirieren.“

Hinzu kommt ein hochmodernes Konzept beim Anbau der Spezialkultur. Gartenbau Weilbrenner hat eine Anlage mit Wärmerückgewinnung errichtet und seine Anbaufläche im Laufe der Zeit verdoppelt. Ebenso wurde von den energieintensiven Natriumdampflampen auf eine moderne LED-Belichtungsanlage umgebaut. Das Unternehmen produziert jährlich eine Million Pflanzen.

Auch in seiner Freizeit ist Bernd Weilbrenner überaus engagiert. Mitte der 1980er Jahre gründete er neben dem Betrieb einen Liebhaberverein für Karnivoren. „Das waren damals etwa 10 bis 15 Personen aus Deutschland, welche alle das gleiche Hobby hatten.“, erzählt Weilbrenner. Die Gesellschaft für fleischfressende Pflanzen – kurz GfP wurde gegründet. Mittlerweile hat der Verein über 1.300 Mitglieder und jährliche Treffen im In- und Ausland.

Daneben ist Bernd Weilbrenner seit über 45 Jahren in der freiwilligen Feuerwehr und außerdem in der Politik engagiert. Sein Charakter: Sowohl ruhig und besonnen als auch wissbegierig und innovativ ist. Er ist immer interessiert an Möglichkeiten der Verbesserung. Ein Familienmensch, der mittlerweile viel Zeit mit den vier Enkelkindern im Betrieb verbringt. Als Gewinner des TASPO Awards 2026 in der Kategorie DER IPM-GOLD AWARD – DIE UNTERNEHMERPERSÖNLICHKEIT DES JAHRES ist er echtes Vorbild und eine Inspiration für die kommende Gärtner-Generation.

Alle Informationen & Platzierungen auf taspo.eu.

Gewinner: Luca Scheer & Phillip Olak
TASPO Stiftung - Junge Wissenschaft
Gewinner: Luca Scheer & Phillip Olak
TASPO Stiftung - Junge Wissenschaft

Phillip Olak untersucht die Eignung von Paludibiomasse aus wiedervernässten Niedermoorflächen als Substratrohstoff für den Gartenbau. Vor dem Hintergrund der Torfreduzierung ist diese Arbeit sehr relevant, zumal sie sich nicht nur mit technischen, sondern auch mit ökonomischen Aspekten befasst. Phillip Olak ist Doktorand an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf.

Paludibiomasse verbindet die klimaschonende Nutzung wiedervernässter Moorstandorte und die Entwicklung regionaler Rohstoffquellen für torfreduzierte und torffreie Substrate. Für den Gartenbau ist entscheidend, ob aus einem Rohstoff ein verlässlicher Substratausgangsstoff entstehen kann. Dafür müssen Fragen der Rohstoffqualität, Aufbereitung, Lagerung, der mikrobiellen Stabilität, Nährstoffdynamik, Kostenstruktur und Umweltwirkung gemeinsam betrachtet werden.

Das Promotionsprojekt soll zeigen, ob und unter welchen technischen, ökologischen und ökonomischen Bedingungen Paludibiomasse aus wiedervernässten Niedermoorflächen als Substratausgangsstoff im Gartenbau eingesetzt werden kann. Die Arbeit soll Ergebnisse aus Materialprüfung, Aufbereitungstechnik, pflanzenbaulichen Versuchen und Praxisrückmeldungen zu einer Nachhaltigkeitsbewertung verbinden.

Die Ergebnisse können als Entscheidungsgrundlage für Forschung, Substratindustrie, Gartenbau und Landwirtschaft dienen. Sie können zeigen, welche Wertschöpfungsketten für Paludibiomasse ökologisch sinnvoll, wirtschaftlich tragfähig und technisch umsetzbar erscheinen. Zugleich wird sichtbar, wo weiterer Entwicklungsbedarf besteht. Damit unterstützt das Projekt die Bewertung neuer Rohstoff- und Verarbeitungskonzepte und hilft einzuschätzen, ob und wie Paludibiomasse ein Baustein torfreduzierter und torffreier Substrate werden kann.

Luca Scheer untersucht in seiner Masterarbeit den Einsatz elektronenstrahlbehandelter PLA-Bauteile in hydroponischen Anbausystemen. Er will prüfen, ob die Oberflächenbehandlung mikrobielle Kontaminationen verringert und ob sie positive Effekte auf das Pflanzenwachstum hat. Das Projekt läuft an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden.

Ziel der Arbeit mit dem Titel „Konzeption und experimentelle Bewertung eines 3D-gedruckten hydroponischen Anbausystems mit elektronenstrahl-induzierter antimikrobieller Oberflächenfunktionalisierung von PLA für hochintensive Pflanzenproduktionssysteme“ ist die Entwicklung eines Hydroponiksystems aus biobasiertem Polylactid (PLA), dessen Oberflächen mittels Niedrigenergie-Elektronenstrahlbehandlung (eBeam) funktionalisiert werden.

Untersucht wird, ob die Oberflächenmodifikation zu einer Verringerung von mikrobiellen Kontaminationen in hydroponischen Systemen führt und ob sich dadurch gleichzeitig positive Effekte auf pflanzenphysiologische Wachstumsparameter erzielen lassen. Die Arbeit verbindet Fragestellungen aus den Bereichen Gartenbau, Pflanzenphysiologie, Mikrobiologie, additiver Fertigung und Materialwissenschaft.

Erste Ergebnisse zeigen bereits eine reduzierte bakterielle Belastung der Nährlösung sowie eine verbesserte Entwicklung der Modellpflanze Arabidopsis thaliana in behandelten Systemen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen als Grundlage für weiterführende Untersuchungen innerhalb des nachfolgenden Promotionsvorhabens dienen und langfristig zur Entwicklung nachhaltiger und hygienisch stabiler hochintensiver Produktionssysteme im Gartenbau beitragen.

Alle Informationen & Platzierungen auf taspo.eu.